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Gartenbeete anlegen

Düngung und Pflügen

Die Klassenfelder sind gedüngt und gepflügt, damit die Klassen ihre Beete schnell anlegen können und die aufwändige Bodenvorbereitung nicht zuviel Zeit in Anspruch nimmt. Kleinere Beetflächen im eigenen Schulgarten müsste man im Herbst eigentlich mulchen und dann im Frühjahr umgraben. 
Auf dem großen Klassenfeld werden von allen Seiten leicht zugängliche Schülerbeete angelegt. Diese kleinräumigen Pflanzflächen erleichtern die anfallende Pflege- und Erntearbeiten. Außerdem haben sie den Vorteil, dass verschiedene Kulturen nebeneinander und hintereinander gepflanzt werden können, ohne dass lange Brach- oder Wartezeiten entstehen.

Abstecken der Schülerbeete

Dazu werden die Beete mit Gartenschnüren abgesteckt, dazwischen bleibt Platz für die Arbeitswege. Auch das Anlegen eines oder zweier Haupt-wege bei großen Flächen ist empfehlenswert, um später eine Karre einsetzen zu können oder die Erntekisten abzustellen.

Erfahrungsgemäß eignet sich eine Breite von 100cm für die Beete und Hauptwege sowie eine Breite von 30cm für die Arbeitswege zwischen den Schülerbeeten. Die Standardweite von 120 cm setzt eine längere Reichweite voraus und beansprucht auch mehr den Rücken bei der Bearbeitung.

 

Der "Tausenfüssler trampelt die Wege"

Wege kann man einfach mit den Füßen glatt treten.
Grundschulklassen können sich als „Tausendfüßler“ anstellen und in langer Reihe alle Wege des Klassenfeldes mit kurzen Schritten trampeln. Die Lehrkraft sollte vorangehen und somit die Richtung vorgeben. Dieses Vorgehen erfordert einige Geduld und auch Gleichgewichtssinn von den Schülern, bereitet aber auch großen Spaß und fördert das Gemeinschaftsgefühl.

Bodenlockerung

Sind Beete und Wege angelegt, wird der grob vorbereitete Boden auf den Beeten mit dem Grubber zerkleinert und gelockert. Dazu arbeitet man erst schräg und dann parallel zum Weg.Eine aufrechte Körperhaltung und leichtes in die Knie gehen schont den Rücken.

Glattharken - Wir brauchen ein ebenes Beet

Das nun folgende Harken bereitet einige Schwierigkeiten. Man arbeitet mit gleichmäßig ziehender Bewegung, also von der Beetmitte in Richtung auf den Körper. Wichtig ist, dass keine Beulen und Kuhlen in das Beet geharkt werden, sonst sammelt sich später darin das Gießwasser. Wichtig für die Keimung des Saatguts ist eine gleichmäßige Oberfläche, die auch für gleichmäßige Verteilung der Feuchtigkeit sorgt.
Beim Abharken werden Steine und Glas, die immer wieder im Beet auftauchen, in einen Eimer gesammelt. Ein zweiter Eimer steht für unerwünschte Unkräuter bereit.  Erst nach dem Harken kann man mit der Bestellung der Beete beginnen.

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