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Werkstoff Holz

Holz ein nachwachsender Rohstoff

Holz ist weltweit sowohl vom Volumen und der Masse her der bedeutendste Rohstoff. Er wächst ständig nach. Der Baum bindet bei der Photosynthese Kohlenstoff aus der Luft und bindet es auch in der Zellulose des Holzes. Damit ist Holz bei nachhaltiger Holzwirtschaft ein ökologisch wertvoller Werkstoff.
Bäume sind die größten Lebewesen der Erde und können Lebensspannen von mehreren tausend Jahren erreichen. Das Alter von Bäumen lässt sich an der Zahl der Jahresringe ablesen. Diese Altersbestimmung mit Hilfe der Jahresringe wird als Dendrochronologie bezeichnet.
Auf dem Photo links kann man am Stamm einer gefällten Fichte auf der Schnittfläche schon mit bloßem Auge konzentrische Ringe unterschiedlicher Dicke erkennen.

Dabei handelt es sich um den jährlichen Dickenzuwachs des Stammes, der durch die winterliche Ruheperiode unterbrochen wird. Bei der Zellteilung werden im Frühjahr Zellen mit großem Durchmesser gebildet, im Sommer nur noch kleinere. Diese sich Jahr für Jahr wiederholende Abfolge von dicken und dünnen Elementen ist im Holzquerschnitt klar zu erkennen. Sie wird bei Nadelbäumen besonders deutlich. Bei den Laubhölzern ist der Bau des Holzes komplizierter und die Ringe sind nicht so ausgeprägt zu erkennen.

Will man Holz als Werkstoff ökologisch und ökonomisch sinnvoll nutzen, sollte man einiges über die Eigenschaften von Holz, die Bearbeitung und die Behandlung wissen und einige Regeln berücksichtigen.

 Eigenschaften von Holz als Baumaterial

  • Die Festigkeit des Holzes in einen Baumstamm ist sehr unterschiedlich. Das innen liegende Kernholz hat durch chemische Einlagerungen andere Eigenschaften und oft auch eine andere Farbe als das außen liegende Splintholz. Die Festigkeit ist auch abhängig von der Breite der Jahresringe und dem Auftreten von Ästen (-> Astlöcher). 
  • Holzbalken werden aus dem Kernholz in Längsrichtung geschnitten, Bretter längs aus dem außen liegenden Splintholz.
  • Holzbretter  kann man mit einer Handsäge gut quer zur Wuchsrichtung sägen = Sägerichtung.
  • Mit einer Axt werden Holzscheite parallel zur Wuchsrichtung gespalten= Spaltrichtung.
    Das merkt jeder, der einmal versucht, einen Stamm quer zur Wuchsrichtung zu spalten. Holzfäller arbeiten immer im schrägen Winkel zur Baumachse, wenn sie einen Baum fällen wollen.

 

 

 

• Holz beseht aus vielen Harz-und luftgefüllten Zellen unterschiedlicher Dicke. Deshalb kann viel Wasser aufnehmen und wieder abgeben. Die Holzfasern dehnen sich bei Feuchtigkeit aus, das Holz quillt auf. Bei zu starker Trockenheit ziehen sich die Holzfasern zusammen, das Holz schrumpft und bildet Risse.
Es kann aber gut die Luftfeuchtigkeit in Räumen ausgleichen. Draußen muss vor Regen geschützt werden, sonst verwittert es. Dazu sollte man umweltfreundliche Anstriche wie Ölfirnis und Leinölfarben wählen.

• Holz mit hohem Lufteinschluss isoliert gut gegen Temperaturschwankungen und kann zur Wärmedämmung benutzt werden. Engporiges Holz kann man zur Lautstärkeisolierung einsetzen.

 

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