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Lebensraum Wasser

Das Thema Wasser findet sich in vielfältiger Ausprägung in den Rahmenlehrplänen wieder. Im SUZ-Mitte bietet sich die Erkundung des Teiches als Lebensraum an.
Es können Tiere beobachtet werden und mit Lupen genauer untersucht werden. Außerdem können Wasserpflanzen bestimmt werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Wurzelraumkläranlage zur biologischen Wasserfilterung.

Lebensraum See

In direkter Umgebung kann auch der Möwensee für einen Unterrichtsgang genutzt werden.

 

Lebensräume

  • Litoral
  • Pelagial
  • Benthal
  • Profundal

Horizontale Schichtung 

  • Epilimnion
  • Metalimnion
  • Hypolimnion

Lebensgemeinschaften

  • Pleuston
  • Nekton
  • Plankton
  • Detritus 

Ein See gliedert sich in verschiedene Schichten und Lebensräume, deren abiotische Faktoren unterschiedlich sind.
 So kann man als erstes eine horizontale Schichtung nach Lichteinfall, Temperatur und Photosyntheseaktivität unterscheiden:

  1. Zuoberst liegt das Licht durchflutete Epilimnion. Da hier die Photosyntheseaktivität aufgrund des Lichteinfalls und der Wärme höher ist als die Dissimilationsvorgänge, spricht man auch von der Nährschicht. oder throphogenen Schicht.
  2. Als nächstes folgt das Metalimnion. Hier halten sich Abbauende Vorgänge und die Assimilation die Waage. Deshalb wird diese Schicht auch Kompensationsschicht genannt. Der Begriff "Sprungschicht" deutet auf den sprunghaften Temperaturabfall zwischen beleuchtetem Oberflächenwasser und dem dunklen Tiefenwasser hin. Diese Schicht ist natürlich nur im Sommer ausgebildet.
  3. Im Hypolimnion kann aufgrund der Dunkelheit keine Photosynthese mehr stattfinden. Hier überwiegen die Abbauprozesse. Diese tropholytische Zone heißt deshalb auch Zehrschicht.

Bei den Lebensräumen unterscheidet man grundsätzlich den Bodenbereich (Benthal) von der Freiwasserzone (Pelagial).
Das Litoral wird vom Licht durchflutete Uferbereich gebildet , während der Bodenbereich ohne Licht zum Tiefenboden (Profundal) gehört.
Entsprechend dieser Lebensräume finden sich verschiedene Lebensgemeinschaften im See.
Das Litoral zeichnet sich durch seine Pflanzen aus.: Am Rand stehen oft Weiden und Erlen,
dann folgt der Schilfgürtel mit Schilf (Phragmites), Rohrkolben (Typha) und Binsen (Scirpus), die Schwimmblattzone mit Teich und Seerosen sowie Laichkräutern, die Tauchblattzone mit Hornblatt, Tausendblatt und Elodea
und zum Schluss der Algenrasen.Dieser Bereich bietet Schutz für Frösche, Wasservögel, Weichtiere und Insekten.

 

Im  Pelagial findet sich das Pleuston, eine Lebensgemeinschaft der Wasseroberfläche mit Bakterien, Algen und Pilzen Protozoen und auch Wasserläufern sowie das Nekton, die aktiv schwimmenden Tiere wie Fische, die sich natürlich auch in tiefere Schichten bewegen.Plankton bedeutet das Schwebende. Plankton bewegt sich nicht gezielt, sondern sinkt und schwebt durch sein spezifisches Gewicht (Senkung durch Öltropfchen) und seine sternförmige Oberfläche. Die Strömungen im See nehmen das Plankton mit.
 25% des Planktons geht am Tag durch Absinken verloren, als Detritus (Sinkstoffe) lagert es sich mit anderen organischen Abfällen am Tiefenboden ab und wird hier mit Hilfe von Würmern, Bakterien und Pilzen zersetzt.

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