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Wir untersuchen einen Fisch

Hast du dich schon mal gefragt, warum ein Fisch so schnell schwimmen kann?  Warum ihn seine Beute nicht sieht, er aber vor Fisch fressenden Seevögeln ebenfalls gut getarnt ist? Oder wie er unter Wasser atmet?
Wir wollten das genau wissen und haben eine Makrele untersucht!  Zuerst haben wir uns den Körperbau angesehen.
Dann haben wir unseren Fisch gezeichnet und aufgepasst, dass wir keine Flosse vergessen haben!
  
Fische gehören zu den Wirbeltieren. Der Körper gliedert sich in Kopf, Rumpf und Schwanz, der in einer Schwanzflosse endet. Am Rumpf haben wir 2 Brustflossen, paarige Bauchflossen, eine Afterflosse und eine Rückenflosse entdeckt.
Überleg dir mal selbst, warum die Form des Fisches so lang und schmal ist.
- Na klar, so kann er ganz schnell durch das Wasser gleiten.
Die Haut ist sehr fest, aber ganz schleimig und glitschig. Sie fühlt sich glatt an, wenn man vom Kopf in Richtung Schwanzflosse streicht.
So wird der Reibungswiderstand verringert. Die Wasserteilchen gleiten ganz schnell am Fischkörper vorbei.
Die Oberseite dunkel und wellenförmig gemustert, der Bauch aber ganz hell! Raubvögel, die von oben ins Wasser gucken, sehen den Fisch so nicht. Von unten ist er auch nicht gegen den hellen Himmel zu sehen. Er ist gut getarnt.
  Am Kopfende erkennt man das Maul mit spitzen Zähnen, die  wir später unter dem Mikroskop genauer betrachtet wollen, und außerdem die Augen. Dahinter sitzen zwei große Klappen. Das sind die Kiemendeckel, sie bedecken die Kiemen, mit denen der Fisch atmet. Dazu nimmt der Fisch Wasser ins Maul, schließt es und drückt das Wasser durch die Kiemendeckel nach außen. Dabei strömt das sauerstoffreiche Wasser an den Kiemen vorbei und gibt den Sauerstoff über die Kiemen an das Blut ab.

Wir präparieren einen Fisch

Material zur Präparation

  • einen Hering oder eine Makrele
  • ein großes Schneidebrett aus Kunststoff
  • ein scharfes Küchenmesser
  • eine kleine, spitze Schere
  • eine Pinzette
  • Präparier- oder Stecknadeln

..Und los geht es!

Schneide deinen Fisch mit 4 Schnitten auf
...und hebe das Seitenteil vorsichtig ab!
Jetzt kannst du die inneren Organe gut sehen.
...Zum Schluss musst du alles sehr gründlich reinigen und deine Hände mit Seife waschen. Damit der Fischgeruch von den Fingern geht, benutze etwas Zitronensaft und reibe deine Hände damit ein.

AB mit Anleitung

 

Wie sieht ein Fisch von innen aus?

  1. Hier siehst du das Herz. Es pumpt das frisch mit Sauerstoff versorgte Blut durch den Körper des Fisches.
  2. Über dieses große, zentrale Blutgefäß wird das Blut verteilt.
  3. Der helle, gleichmäßig gefärbte Lappen gehört zur Leber. Die lieber ist ein wichtiges Stoffwechselorgan und baut viele , giftige Produkte des Körpers ab.
  4. Die weißen Streifen gibt es nur bei Seefischen. Es sind die Pylorusanhänge des Magens.
  5. Hier geht der Magen in den Darm (6.) über.
  6. Wenn man genau hinsieht, erkennt man den Darm. Er endet kurz vor der Afterflosse. Dort endet auch der Harnleiter.
  7. Dunkelrot sind die Eierstöcke des Fisches mit den Eiern , dem Rogen. Die männlichen Fische besitzen an dieser Stelle die Hoden mit den Samenzellen, der so genannten Milch, weil sie ganz hell gefärbt ist.
  8. Oberhalb ist der helle und muskulöse Rücken zu sehen. Die Muskulatur unterstützt den Fisch mit schlängelnden Bewegungen beim Schwimmen.
AB-Innere Organe


Direkt hinter der Leber am Magen sitzt noch die Gallenblase mit der Gallenflüssigkeit. Ihre Aufgabe ist die Fettverdauung, aber Vorsicht beim Ausnehmen des Fisches zum Verzehr. Wenn du die Gallenblase verletzt, schmeckt dein Fisch später bitter!

 

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