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Vom Beet auf den Tisch - Säen, Ernten und Verarbeiten

Grundlagen unserer  Ernährung praktisch erfahren

Die vorgestellten Projektthemen sind von uns entwickelte Ideen zu Unterrichtseinheiten, die eine Kombination aus praktischer Gartenarbeit und theoretischer Themen im Unterricht darstellen. So können Kinder den Weg ihres Radischens oder ihrer Kartoffel vor Ort vom eigenen Beet zum Tisch erleben und selbst gestalten. Das Phänomen der Entwicklung einer Pflanze vom Samen bis zur Ernte und das Erlebnis der verantwortlichen Eigentätigkeit stehen hier sicher im Vordergrund. Es gibt aber auch das hübsche Kartoffelkäferlied oder ein Gemüsememory.
Anbau, Ernte und Verarbeitung bilden eine Einheit, die unter anderem den Umgang mit Nahrungsmitteln, das Anrichten einer gesunden Mahlzeit  als Handlungskompetenz für eine gesunde Ernährung ausbilden soll. Ebenso werden Aspekte der Verbraucherbildung angesprochen. Vertiefend zu diesem handlungsorientierten Ansatz können im eigene Unterricht an der Schule gesunde Ernährung, nachhaltige Verwertung, Anbau und Bodenbebearbeitung, wassersparendes Gießen, Gründüngung, Kompost, Herkunft der Pflanzen, Wachstum und Keimung, industrielle Verwertung.... behandelt werden. Diese Kombination aus Gartenarbeit, eigener Verarbeitung mit anschließendem Verzehr macht Kindern viel Spaß und zeigt eine nachhaltigere Wirkung als das Ausmalen eines Ernährungskreises im Klassenraum.

Für Kitakinder und kleinere Klassen ohne Gartenerfahrung ist das Frühstücksbeet gut geeignet. Salat aus der Kiste hat seinen Schwerpunkt beim Anbau alter Sorten und kann durch verschieden Anbaubedingungen und Messungen mit der Frage nach dem Waschstum von Pflanzen kombiniert werden. Beim Sommergemüswe werden Gemüsesorten angebaut, die je nach Sommerferienbeginn ausgewählt werden. Mit etwas Glück kann das selbst angebaute Gemüse vor den Sommerferien auch abgeerntet und verzehrt werden.

Viele Projektideen greifen auch andere Fächer auf. So ist eine Sprachförderung schon durch die vielen neuen Begriffe gegeben, kann aber immer gezielt unterstützt werden. Unsere Beobachtungen zeigen, dass auch Kinder mit sehr geringen Sprachkenntnissen durch das gemeinsame Arbeiten schnell einen Sprachzuwachs errreichen. Viele Kollegen bestätigen diesen Effekt.
Ebenso ist es mit der Mathematik. Messen und berechnen erfolgen direkt vor Ort beim Anlegen der Beete. "Wieviel Radieschen passen denn auf mein Beet? - Wie hoch ist die Ernte meiner Kartoffel? "-  Das sind Fragen, die schnell praktisch beantwortet werden können.

Eine thematische Schwerpunktsetzung ist für Gruppen sinnvoll, die nicht jede Woche zur praktischen Gartenarbeit kommen können, sondern nur alle 14 Tage oder in 3-4 wöchigen Abständen ein Langzeitprojekt durchführen wollen. Je nach Thema beginnen alle Projekte mit der Vegetationszeit im Frühjahr und können sich bis zur Ernte in den späten Herbst erstrecken. Wer sich für mediterranes Sommergemüse oder Kohlsorten interessiert, sollte Zeit haben auch nach den Sommerferien an seinem Beet weiterzuarbeiten. Beliebt sind auch das Kartoffelprojekt oder das Getreideprojekt, die gut im Herbst gestartet werden können.

 

Kartoffelsaat

Kartoffelkiste
Apfelwäsche
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