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Aussaat von Möhren

 

Möhrensamen sind sehr klein. Sie müssen ganz dünn in einer Reihe ausgesät werden. Am besten ist es, wenn du etwas Sand mit in deine Hand tust und dann mit zwei Fingern die Sand-Samen-Mischung fein verteilst. 

Möhren keimen auch sehr langsam. Deshalb kann man alle 10 cm zwei Radieschensamen dazwischen tun, dann erkennt man die Reihen bei der Beetpflege. Das nennt man Markiersaat.

   

Die Möhre ist eine Wurzel

So sieht die Möhre im Juni/Juli aus. Die grünen Blätter sind fein zerteilt (fiedrig) und wachsen in einer dichten Blattrosette. Der Stängel mit der Blüte wird erst im zweiten Jahr gebildet. Man sagt, die Möhre ist zweijährig.
Im ersten Jahr wird aller Zucker, der bei der Photosynthese produziert wird, in der Wurzel gespeichert.

Im Unterschied zu den Organen des Stängels trägt die Wurzel nie Blätter oder Blattanlagen. Wenn ein Same keimt, ist die Hauptwurzel (Radicula) oftmals der erste Teil der Keimpflanze, der aus der Samenschale hervordringt.
Sowohl Hauptwurzel als auch später angelegte Wurzeln können sich verzweigen. Die Verzweigungen, Seitenwurzeln, befinden sich in Reihen entlang der Hauptwurzel. Die Hauptfunktion der Wurzel ist die Aufnahme von Wasser und der darin gelösten Salze, sowie die Verankerung der Pflanze im Boden. Außerdem muss sie Nährstoffe speichern können.

Beobachtungsaufgabe für den Unterricht:

  1. Teile eine Möhre mit einem Messer vorsichtig längs und zeichne den Längsschnitt!
  2. Schneide von einer Möhre oben eine Scheibe an und zeichne diese ebenfalls!
  3. Knabbere vorsichtig vom Rest der Möhre die äußere Schicht ab. Was fällt dir auf?

Schneidest du eine junge Möhre auf, findest du im Inneren den Zentralzylinder, aus dem die Seiten- oder Nebenwurzeln entspringen.  
Der Zentralzylinder ist nach außen mit einem Kontrollgewebe (Endodermis) umgeben. Im Inneren des Zentralzylinders liegen die Leitbündel, sie dienen zum Stofftransport. Zum Wasser- und Salztransport dienen Zellen mit großem Querschnitt, das Xylem. Gelöster Zucker wird im Phloem transportiert.  Um den Zentralzylinder herum liegt eine meist einzellige, geschlossene Schicht, das Pericykel genannt wird. Es enthält noch teilungsfähige Zellen. 
 

Dann kommt nach außen hin eine Schicht von Speicherzellen, das Rindengewebe. Diese Zellen werden bei der ausgewachsenen Möhre mit Reservestoffen wie Zucker und Stärke gefüllt. Als letztes wird die Wurzel noch von einem Abschlussgewebe (Exodermis) geschützt.

 

 

Leckeres mit Möhren

Möhren enthalten viel Vitamin A und Karotin. Sie sind sehr gesund.

Möhren-Apfel-Salat mit Joghurt
Das geht ganz einfach!

  • Für 2 Personen einen Großen Apfel reiben,

  • 2 Möhren schälen und raspeln,

  • 1 Joghurt, etwas Zitronensaft und einen Tl Zucker dazugeben,

  • umrühren und fertig ist der Rohkostsalat.

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