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Der Apfel -  Von der Blüte zur Frucht

Äpfel gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceen). Genau wie die Birne, die Kirsche oder der Pfirsich. Sie sind miteinander verwandt. Ihre Blüten haben einen ähnlichen Aufbau.
Deutlich kannst du die 5 rosa-weißen Blütenblätter (Kronblätter) sehen. Gelb leuchten die Staubblätter mit je zwei Staubbeuteln. Darin sitzen die männlichen Samenzellen (Pollen).
In der Mitte sind die grünen Fruchtblätter. Sie sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Die oberen Enden sind bei der Apfelblüte nicht zusammengewachsen und bilden mehrere Griffel mit Narben.
Im Fruchtknoten sitzen die Samenanlage mit der weiblichen Keimzelle, der Eizelle.
Bei der unteren Knospe kannst du beim Öffnen der Blüte gut die 5 Kelchblätter erkennen. Sie umhüllen die Blütenknospe.

Blüte einer Sauerkirsche

 

Arbeitsblatt zum Bau einer Apfelbüte Aufgaben zum Bau der Apfelblüte

Befruchtung und Entwicklung der Apfelfrucht

Blüten müssen bestäubt werden, damit sich aus der Samenanlage eine Frucht bilden kann. Dabei wächst vom Pollenkorn, das auf der Narbe liegt, ein Pollenschlauch durch den Griffel bis in den Fruchtknoten. Im Innern des Fruchtknotens ist die Samenanlage mit der Eizelle. Aus dem Pollenschlauch dringt eine männliche Keimzelle, Samenzelle oder Spermazelle genannt, in die Eizelle ein. Der Kern der Samenzelle verschmilzt mit dem Kern der Eizelle. Damit ist die Eizelle befruchtet.

Nach der Befruchtung vertrocknen die Kronblätter (2). Kron- und Staubblätter (3) fallen ab. Die Kelchblätter (1) und die Griffel mit Narbe (4) verkümmern zum Blütenrest A. Aus dem Fruchtknoten (5) entsteht das Kerngehäuse B. Darin liegen die Samen C, die aus der Samenanlage (6) entstanden sind. Der Blütenboden (7) wird zum Fruchtfleisch E und die Blütenachse (8) wird zum Stiel F.

 SUZ-AB_Apfel-Fruchtentwicklung.pdf
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